Inselurlaub in Kroatien

Wer träumt nicht davon auf einer einsamen Insel unter Palmen Urlaub zu machen? In nur 2 Flugstunden von Deutschland aus, ist das möglich. Unzählige kleine und große Inseln erstrecken sich direkt vor der Küste von Kroatien. Die beliebteste unter ihnen ist die Insel Rab in der Kvarner Bucht. Dort gibt es einzigartige Sandstrände, die in der Beschaffenheit nirgends in Kroatien zu finden sind. Hier brauchen sich die Eltern auch keine Sorgen um Ihre Kinder machen, denn der Paradiesstrand in der Ortschaft Lopar auf der Insel Rab ist so flach abfallend, dass man erst mehrere einhundert Meter laufen muss, um schwimmen zu können.

Die Insel Rab hat aber auch noch traumhafte Kieselstrände und auch felsige Abschnitte zu bieten. Letztere sind denn besonders für Taucher oder Schnorchler gut geeignet, da in deren Umfeld viele Fische und andere Meeresgetiere zu sehen sind.

Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Kroatien

Speziell auf den Inseln Hvar und Brac gibt es viele luxuriöse Ferienhäuser die meistens auch noch einen Pool haben. Ein Ferienhaus mit Pool ist für Kleine und große Gäste ein Highlight und verspricht einen tollen Urlaub. Wer lieber eine günstigere Unterkunft bevorzugt, der findet viele Ferienwohnungen die man direkt über den Vermieter buchen kann. Das ist auch die preiswerteste Variante um seine Ferien an der Adria zu verleben.

Sie sollten auch unbedingt einen der schönen und beeindruckenden Nationalparks besuchen. Hier bietet sich der Krka park in der Nähe der Stadt Sibenik an. Etwas weiter im landesinneren von Kroatien liegen die Plitvicer Seen. Hier muss man schon früh von seinem Urlaubsort aufbrechen, da der ganze tag für eine Besichtigung des unglaublichen Nationalparks benötigt wird. Sie werden begeistert sein von den Naturschönheiten die sich hier bieten. Unzählige Wasserfälle stürzen in den verschiedensten Variationen in einzelne Seen, die in einen großen See zusammenfließen. Hier gibt es noch Wölfe, Bären und andere selten Tierarten. Ein Besuch des Parks wird Ihnen lange in Erinnerung bleiben.

Mit dem Alaska Marine Highway System durch die Inside Passage von Skagway nach Bellingham

Von Whitehorse, der Hauptstadt des kanadischen Yukon-Territoriums, sind wir mit dem Bus nach Carcross gefahren. Dies ist der Abfahrtspunkt der legendären Whitepass & Yukon Railway, die uns entlang des Goldgräbertrails hinunter nach Skagway bringt. Im Hafen liegt schon das Schiff, ein großes Fährschiff des Alaska Marine Highway System. Diese Fähren verkehren im regelmäßigen Linienverkehr zwischen Skagway und Bellingham.

Um 18.00 Uhr können wir das Schiff betreten. Die Vierbett-Außenkabine, die wir im Voraus reserviert hatten, ist einfach ausgestattet, verfügt aber über eine eigene Nasszelle mit Dusche und WC. Zusätzlich zu Außen- und Innenkabinen stehen im Panoramasaal Schlafsessel zur Verfügung. Diese werden in der Regel von Passagieren genutzt, die nur eine Teilstrecke dieser Fahrt absolvieren. Außerdem besteht auf dem Vorderdeck die Möglichkeit, Zelte aufzubauen. Dreieinhalb Tage wird die Schifffahrt durch die Inside Passage dauern, die uns zum Hafen von Bellingham bringen wird.

Die Ausfahrt aus dem Hafen von Skagway ist ein echtes Erlebnis und gibt uns schon einmal einen Vorgeschmack auf die Naturschauspiele, die uns während der Reise beeindrucken sollten. Das Restaurant an Bord unseres Schiffes muss den Vergleich mit einem Sterne-Restaurant nicht scheuen. Das Buffet ist reichhaltig und lässt wirklich keine Wünsche offen. Für den kleinen Hunger zwischendurch oder für kalte und warme Getränke hat die Cafeteria rund um die Uhr geöffnet.

Den ersten Anlegepunkt in Haines verschlafen wir. Hier hat das Schiff auch nur etwa eine Stunde Aufenthalt. Kurz vor Mittag erreichen wir Juneau. Hier können wir zwar das Schiff verlassen, aber die Zeit für eine Stadtbesichtigung reicht leider nicht aus. Trotzdem ist es beeindruckend, die Hafeneinfahrt zu beobachten. Kleine und große Schiffe kreuzen hier zwischen startenden und landenden Wasserflugzeugen. Eine weitere Nacht auf See liegt vor uns. Am nächsten Tag erreichen wir Sitka, die ehemalige russische Hauptstadt Alaskas. Wir haben hier fast vier Stunden Aufenthalt und nutzen die Zeit, um die russisch-orthodoxe Kirche zu besuchen. Wohin man geht findet man in Sitka Spuren der ehemaligen russischen Einwohner.

Zurück an Bord genießen wir den Sonnenuntergang in der Inside Passage. Von weitem sehen wir die ersten Orkas. Diese riesigen Wale werden uns auf unserer weiteren Reise begleiten. Am nächsten Morgen bin ich früh um 4.00 Uhr an Deck. Es ist neblig. Das Schiff hat in St. Petersburg, einem kleinen Fischerort angelegt. Durch den Nebel und die vielen farbigen Laternen im Ort entsteht eine nahezu unwirkliche Atmosphäre, die ich mit der Videokamera festzuhalten versuche.

Unser nächster Haltepunkt ist Wrangell. Hier haben wir nur etwa eine halbe Stunde Aufenthalt. Kurz bevor wir in den Hafen einlaufen, sehen wir am Ufer Schwarzbären spielen. Das ist schon ein tolles Erlebnis.

Der letzte Hafen, den wir anlaufen, bevor wir den Endpunkt Bellingham erreichen, ist Ketchikan. An den Hängen vor der Stadt sind viele kleine Holzhäuser erbaut, die offensichtlich als Ferienhäuser genutzt werden. In Ketchikan können wir noch einmal das Schiff verlassen und uns ein wenig die Füße auf festem Boden vertreten. Die nächsten 18 Stunden werden wir auf See verbringen. Unser Schiff wird dabei die kanadische Grenze überfahren. Wir sind also ein schwimmendes Stückchen USA in kanadischen Gewässern. Dieser Grenzübertritt erfolgt für die Passagiere natürlich unbemerkt. Kurz vor Bellingham haben wir dann auch wieder US-amerikanisches Territorium erreicht.

Vorbei an vielen kleinen Inseln mit ganzen Kolonien von Weißkopfadlern, begleitet von Seerobben, Fischottern und Orkas, haben wir diese dreieinhalb Tage in der Inside Passage mit allen Sinnen genossen.

Reise in ein Camp am Amazonas

Endlich war es soweit, die Urlaubszeit rückte immer näher und somit unser Reiseziel. Diesmal wollten wir eine Rundreise durch Brasilien unternehmen und natürlich, außer den normalen Sehenswürdigkeiten, Rast in einem Urwaldcamp am Amazonas machen. Nach anstrengenden Tagen quer durch Brasilien, mit Rast in Rio de Janeiro, an den Iguazú-Wasserfällen, in Sao Paulo, Trinidad, Mariana, Salvador da Bahia und Brasilia wollten wir nun endlich unser eigentliches Reiseziel erreichen.
Nur mit dem Flugzeug war es möglich, Manaus, die letzte große Stadt vor dem riesigen Amazonasgebiet zu erreichen. Hier in Manaus übernachteten wir in einem noch von den Gummibaronen stammenden Gebäude, welches als 5-Sterne-Hotel genutzt wurde. Und dann ging es endlich los. Ein kleiner Amazonasdampfer brachte uns nach stundenlanger Fahrt direkt ins Camp. Auf der Fahrt konnten wir die ersten Flussdelphine bewundern und uns begleiteten Indianer auf ihren schmalen und vollbepackten Kanus.
Im Camp angekommen ging erst einmal an die Verteilung der Schlafmöglichkeiten. Überhaupt kein Problem, wird wurden in einfachen, aber sehr sauberen Hütten untergebracht. Hier gab es sogar Duschen, die mit dem Wasser des Amazonas betrieben wurden. Einzigstes Hindernis war die Beleuchtung. Da diese nur über eine Autobatterie funktionierte, hatte immer nur eine Hütte etwas Licht. Sobald in der nächsten Hütte der Lichtschalter betätigt wurde, war alles dunkel. Aber dafür waren wir im Urwald. Vom Camp aus fuhren wir mit Kanus in die überfluteten Wälder. Hier konnten wir die schönsten Orchideen bewundern und natürlich viele Fische. Vom Kanu aus haben wir Piranhas geangelt und diese dann gegrillt und gegessen. Na ja, viel ist ja nicht an so einem Fisch dran. Morgens und abends konnten wir dann vom Bootssteg in den Amanzonas springen und das wunderbar warme und leicht braun gefärbte Wasser genießen. Im Camp fanden wir die unterschiedlichsten Tiere. So unter anderem Wasserschweine, unterschiedliche Papageien, einen Wollaffen und seine Familie, ein Faultier mit seinem Jungen. Tagsüber unternahmen wir mit den Indianern Ausflüge in den Dschungel. Hier konnten wir aus Lianen trinken, Vogelspinnen in ihrer natürlichen Umgebung bewundern, Skorpione und Schlangen betrachten und natürlich Früchte vor Ort kosten.
In der Nacht fuhren wir mit den Kanus in einen Seitenarm des Amazonas. Natürlich in Begleitung von Indianern. Das Kanu führte einen Scheinwerfer mit sich, denn es war ja stockdunkel. Aber die Indianer haben sehr gute Augen. Wir konnten es nicht fassen, dass sie in der Dunkelheit riesige Schlangen und Kaimane erkennen konnten. Vom Kanu aus fingen sie kleine und mittelgroße Kaimane und wir konnten diese auch mal in der Hand halten. Aber diese Tiere gehören in die Freiheit und nach kurzer Zeit haben wir sie wieder freigelassen.
Im Dschungel besuchten wir auch Indianerfamilien. Hier konnten wir uns vor Ort ein Bild davon machen, wie zur Zeit der Gummibarone und unter welchen Bedingungen, Gummi gezapft wurde.
Schade, dass auch diese Zeit einmal vorbei war und es hieß Abschied nehmen, denn unser Flugzeug Richtung Deutschland wartete schon.